Dienstag, August 28, 2007

SKANDAL: Der Deutsche Staat fördert finanziell Gotteslästerungen

Mit finanzieller Unterstützung der Kulturstiftung des Bundes und in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Italien hat die Tanzgruppe „Compagnie Felix Ruckert“ aus Berlin das Tanzstück „Messiah Game“, das die schlimmsten Blasphemien zeigt, in der Tanzbiennale Venedig aufgeführt:

· Das Stück präsentiert fünf Szenen aus dem Neuen Testament (die Taufe im Jordan, die Versuchung in der Wüste, das letzte Abendmahl, die Kreuzigung und die Auferstehung) als sadomasochistische Übungen.
· Die Tänzer sind oft nackt, fallen übereinander her und berühren sich in obszöner Art und Weise.

Gegen diese Gotteslästerung unternimmt die Aktion "Kinder in Gefahr" eine wichtige und eilige Protestaktion.

Die Tanzgruppe wurde zur Tanzbiennale Venedig geschickt, um Deutschland in dieser weltberühmten Veranstaltung zu vertreten.

Im katholischen Italien führte dies zu wütenden Protesten, inklusive vom Ortsbischof, Kardinal Angelo Scola.

Es ist ein unglaublicher Skandal, daß man in dieser schändlichen Art und Weise das Christentum beleidigt und das Ansehen Deutschlands in diesem Maße ruiniert.

Wir müssen gegen diesen ungeheuren Skandal protestieren!

Deshalb bitte ich Sie, an der neuen Aktion von „Kinder in Gefahr“ teilzunehmen, die aus folgenden Initiativen besteht:

Bitte unterschreiben Sie den Appell an Bundespräsident Horst Köhler.

Die Politik ist auch verantwortlich für den Schutz der christlichen Symbole vor Gotteslästerung

Wir müssen das Übel der Gotteslästerung an der Wurzel anpacken, und deshalb bitte ich Sie, uns heute noch den Appell an Bundespräsident Horst Köhler unterschrieben zurückschicken.

Denn wir müssen dafür arbeiten, daß die Blasphemie, also die Beleidigung Gottes und der Gläubigen, verboten wird.

Tatsache ist, daß die Blasphemie durch den § 166 des Strafgesetzbuches bestraft wird.

Das ist aber reine Theorie, denn die praktischen Voraussetzungen, damit es tatsächlich zu einem Verbot oder zu einer Strafe kommt, sind so gut wie unüberwindlich.

Insbesondere dann, wenn die Blasphemie sich unter dem Deckmantel von Kunst und Satire versteckt.

Dann werden die brutalsten Religionsbeschimpfungen gezeigt, egal, wie stark die Christen sich darüber empören, weil sie sich in ihren religiösen Gefühlen beleidigt sehen.

Grund für diesen Skandal ist eine Liberalisierung des § 166 StGB, formuliert während der Regierung Brandt/Scheel.

Wenn wir nicht wollen, daß sich solche Angriffe auf das Christentum wiederholen, reicht es aber nicht, nur gegen die Blasphemie in „Messiah Game“ zu protestieren.

Wir müssen die rechtlichen Rahmenbedingungen verbessern, um Gotteslästerungen gemäß dem § 166 StGB einfacher verbieten zu lassen.

Außerdem müssen wir die staatliche Alimentierung von Gotteslästerern verhindern.

Deshalb bitte ich Sie, den Appell an Bundespräsident Horst Köhler zu unterschreiben.

Der Appell enthält folgende Punkte:

Erstens: Bundespräsident Köhler soll dafür einsetzen, daß Blasphemien wie „Messiah Game“ nicht aufgeführt und vor allem nicht vom Staat subventioniert werden.

Zweitens: Außerdem soll er sich dafür einsetzen, daß der § 166 StGB verschärft wird, damit es in Zukunft einfacher wird, Blasphemien zu verbieten.

Bitte unterschreiben Sie den Appell jetzt.

Initiative gegen Gotteslästerung so dringend wie noch nie

Zu viele Politiker waschen sich wie Pilatus die Hände in Unschuld und verhalten sich so, als ob sie mit der Sache nichts zu tun hätten oder nichts sehen würden.

Und deshalb dürfen wir nicht passiv bleiben.

Bitte nehmen Sie deshalb an dieser neuen Initiative von „Kinder in Gefahr“ teil.
Es ist absolut notwendig, daß wir die breite Öffentlichkeit für den Schutz der Kinder mobilisieren.

Mit Ihrer Hilfe kann die Aktion „Kinder in Gefahr“ eine effiziente Öffentlichkeitsarbeit zum Schutze der Kinder in Deutschland unternehmen.

Mit Ihrer Hilfe werden wir Anzeigen gegen die Gotteslästerungen veröffentlichen.
Fordern wir von den Politikern, was Deutschland benötigt:

· Absoluten Schutz christlicher Symbole vor Blasphemie durch eine Ref
orm des § 166 StGB: Die religiösen Empfindungen sollen respektiert, die Religionsbeschimpfung soll verboten werden.
· Verbot und keine staatliche Finanzierung von Gruppen, die Blasphemien wie „Messiah Game“ produzieren.

Bitte nehmen Sie an dieser wichtigen Initiative von „Kinder in Gefahr“ teil.

Unterschreiben Sie bitte deshalb den Appell an Bundespräsident Köhler.

Antwort der Bayerischen Staatskanzlei auf Aktion gegen Blasphemie

Antwort der Bayerischen Staatskanzlei zum Brief der Aktion „Kinder in Gefahr“ an Ministerpräsident Edmund Stoiber bezüglich einer Verbesserung des Schutzes christlicher Symbole



Sehr geehrter Herr von Gersdorff,

im Auftrag von Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber danke ich für Ihr Schreiben vom 16. Oktober 2006. Sie unterstützen die Haltung der Bayerischen Staatsregierung für einen besseren gesetzlichen Schutz christlicher Symbole, insbesondere auch im Hinblick auf einschlägige Darstellungen in den Medien.

Die Bayerische Staatsregierung vertritt seit vielen Jahren die Auffassung, dass der strafrechtliche Bekenntnisschutz angesichts seiner gesetzlichen Lücken verbessert werden muss. Eine Vielzahl von Zuschriften zeigt, dass dies auch vielen Bürgerinnen und Bürgern ein echtes Anliegen ist. Bayern hat in der Vergangenheit bereits mehrere Gesetzesinitiativen mit dem Ziel eines verstärkten Schutzes in den Bundesrat eingebracht. Leider wurden die Vorstellungen Bayerns bislang vom zuständigen Bundesgesetzgeber nicht umgesetzt.

Ereignisse - etwa die Zeichentrickserie "Popetown" - zeigen deutlich, dass in den Bemühungen für einen stärkeren Schutz religiöser Bekenntnisse nicht nachgelassen werden darf. Die rechtliche Problematik ist dabei jedoch insoweit nicht einfach, als das Bundesverfassungsgericht die Grundrechte der Meinungs-, Kunst- und Rundfunkfreiheit auch bei kränkenden "satirischen" Darstellungen ganz generell sehr großzügig auslegt. Der Gesetzgeber ist insoweit durch die Grundrechte gebunden.

Die Staatsregierung prüft gegenwärtig in enger Zusammenarbeit mit den Glaubensgemeinschaften, auf welche Weise das Ziel eines besseren Bekenntnisschutzes Erfolg versprechend erreicht werden kann. Am 6. Juni 2006 hat hierzu auf oberster Ebene ein erstes Gespräch beim Herrn Ministerpräsidenten stattgefunden. Die Staatsregierung wird nach dem Ergebnis der Prüfung die erforderlichen gesetzlichen Schritte auf den Weg bringen.