Dienstag, August 28, 2007

Die Politik ist auch verantwortlich für den Schutz der christlichen Symbole vor Gotteslästerung

Wir müssen das Übel der Gotteslästerung an der Wurzel anpacken, und deshalb bitte ich Sie, uns heute noch den Appell an Bundespräsident Horst Köhler unterschrieben zurückschicken.

Denn wir müssen dafür arbeiten, daß die Blasphemie, also die Beleidigung Gottes und der Gläubigen, verboten wird.

Tatsache ist, daß die Blasphemie durch den § 166 des Strafgesetzbuches bestraft wird.

Das ist aber reine Theorie, denn die praktischen Voraussetzungen, damit es tatsächlich zu einem Verbot oder zu einer Strafe kommt, sind so gut wie unüberwindlich.

Insbesondere dann, wenn die Blasphemie sich unter dem Deckmantel von Kunst und Satire versteckt.

Dann werden die brutalsten Religionsbeschimpfungen gezeigt, egal, wie stark die Christen sich darüber empören, weil sie sich in ihren religiösen Gefühlen beleidigt sehen.

Grund für diesen Skandal ist eine Liberalisierung des § 166 StGB, formuliert während der Regierung Brandt/Scheel.

Wenn wir nicht wollen, daß sich solche Angriffe auf das Christentum wiederholen, reicht es aber nicht, nur gegen die Blasphemie in „Messiah Game“ zu protestieren.

Wir müssen die rechtlichen Rahmenbedingungen verbessern, um Gotteslästerungen gemäß dem § 166 StGB einfacher verbieten zu lassen.

Außerdem müssen wir die staatliche Alimentierung von Gotteslästerern verhindern.

Deshalb bitte ich Sie, den Appell an Bundespräsident Horst Köhler zu unterschreiben.

Der Appell enthält folgende Punkte:

Erstens: Bundespräsident Köhler soll dafür einsetzen, daß Blasphemien wie „Messiah Game“ nicht aufgeführt und vor allem nicht vom Staat subventioniert werden.

Zweitens: Außerdem soll er sich dafür einsetzen, daß der § 166 StGB verschärft wird, damit es in Zukunft einfacher wird, Blasphemien zu verbieten.

Bitte unterschreiben Sie den Appell jetzt.

Kommentare:

Sea hat gesagt…

Lächerlich. Sie fordern eine Einschränkung der Grundrechte (freie Rede) auf Basis von was?

Sie fühlen sich beleidigt weil jemand eine Satire über *IHRE* ganz private Gottheit schreibt oder zeichnet?

Tja meine Lieben, dann solltet Ihr euch wohl ein dickeres Fell zulegen. Als Agnostiker fühle ich mich u.a. (um bei einigen einfachen [verständlichen] Beispielen zu bleiben) von dem Gebimmel eurer Kirchenglocken zu allen möglichen und unmöglichen Zeiten auch gestört; von eurem verklemmten Weltbild und registriere kopfschuettelnd den viel zu starken Einfluss des Vatikan auf z.B. den Deutschen Medienaufsichtsrat - ich erstatte deswegen aber nicht gleich eine Anzeige wegen Ruhestörung, groben Unfugs oder krimineller Vereinigung (Mafia).

Leben - und leben lassen, oder ist das nicht vereinbar mit Ihren "christlichen Werten"?

krittel hat gesagt…

Solange niemand persönlich beleidigt wird, muss Meinungsfreiheit über dem Schutz von (abstrakten) Religionen stehen. Wenn man in seinem Glauben so fragil ist, dass man (unaufgeklärten Stammesreligionen gleich) nur mit Hass, Strafe und Repression auf Kritik, Spott und Leugnung reagieren kann, sollte man eher seinen Glauben überdenken als denkende Menschen in ihrer Meinungsäußerung zu behindern. (www.http://www.krittel.blogspot.com)

Anonym hat gesagt…

Macht es doch so, wie im Mittelalter!! Foltern und töten ( in Gottes Namen, versteht sich ).
Ihr lernt sowieso nicht dazu, ihr könnt nur mit dem Finger auf andere zeigen. Ist ja schließlich so leicht.

Soviel zu " du sollst auch deine Feinde lieben "!!!

Christentum: NEIN!

Anonym hat gesagt…

Das Recht auf freie Meinungsäußerung endet genau an der Stelle, an der an unserer freiheitlich demokratische Grundordnung gerüttelt werden soll.
Mit Ihrer Forderung, das Recht auf Religionskritik einschränken zu wollen stellen Sie die Grundrechte in Frage! Seien Sie doch froh, dass wir in einem Land leben, in dem jeder die Freiheit hat, mit oder auch ohne Religion zu leben. Jeder hat das Recht seinen Glauben zu leben oder eben auch Gott zu verneinen und Religionen kritisch zu betrachten. Die Satire gehört hier zum Grundrecht der freien Meinungsäußerung. Also seien Sie froh, dass wir hierzulande die Religionsfreiheit geniessen und unterlassen Sie Ihre unsinnigen und demokratiefeindlichen Äußerungen!